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1928 – 1945
Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in vielen Städten an die Einführung eines Autobusverkehrs gedacht. Dieser soll eine Ergänzung zu den bestehenden Straßenbahnlinien darstellen und neue Verkehrsrelationen abdecken. Am 14. Mai 1928 nahm auch in Graz die erste Buslinie „A“ ihren Betrieb mit 6 gemieteten Fahrzeugen auf . Sie verkehrte von der Radetzkystraße über Kaiserfeldgasse, Freiheitsplatz und Geidorfplatz zur Kreuzgasse. In den nachfolgenden Monaten wurden einige weitere Buslinien eingeführt, wobei sich die Streckenführungen und Betriebszeiten aufgrund des unterschiedlichen Fahrgastaufkommens und der Wirtschaftskrise immer wieder änderten. |
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Neben dem Linienverkehr war der Ausflugsverkehr bedeutend. Es gab zwei Busgaragen, eine in der Schießstattgasse, die andere in der Remise II beim Hauptbahnhof. Per 1.7.1937 wurde von der Linksfahrordnung auf die Rechtsfahrordnung umgestellt, was bei den Bussen im Vergleich zur Straßenbahn ohne Probleme vollzogen werden konnte. 1938 wurden die Umlandgemeinden eingemeindet, wodurch Groß-Graz entstand. Die Stadtfläche vergrößerte sich von 22km² auf 127km². 1938 wurde die Buslinie „B“ eingeführt (Elisabethinergasse – Kärntner Straße – Kapellenwirt mit späterer Verlängerung nach Straßgang. Aufgrund der hohen Fahrgastzahlen wurde diese Linie 1941 auch in Hinblick auf den Treibstoffmangel auf O-Busbetrieb umgestellt.
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Linienübersicht:
Anzahl der Busse:
1928: 6 Busse 1942: 14 Busse |
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